Werde Pate- entscheide selbst!

Der Landhof Bobitz macht uns ein tolles Angebot und bietet ab sofort Patenschaften für herrlich bunt blühende Bienenwiesen rings um unsere Dörfer an.

Für nur 35 Euro pro Jahr können 100qm Bienenwiese erworben werden. Dafür wird dann zum Beispiel weniger Mais angebaut. Ihr könnt natürlich so viele Quadratmeter kaufen wie ihr wollt. Dafür gibt es dann ein Patenschaftszertifikat und eine eigene Bienenwiese, die das ganze Jahr stehen bleibt.

Vorteile gibt es einige: mehr Lebensraum und Futter für Insekten und Vögel, Verschönerung der Ortseingänge/Ortsbilder, der Landhof spendet 5 Euro pro 100qm für den guten Zweck an den Verein Dörfergemeinschaft Dambecker Seen und seine Naturkita.

Also, macht mit und entscheidet selbst, was bei euch vor der Haustür wächst!

Falls Fragen zum Projekt bestehen, meldet euch gerne per Mail bei uns.
Einige Informationen hat uns Eckhart Gregorowius vom Landhof Bobitz wie folgt beantwortet:

 

  1. Welches Saatgut wird auf den Flächen eingebracht? / Was wird dort wachsen?

    Wir werden „Gerbers Honigpflanzenmischung“ einsäen. Diese besteht aus Buchweizen, Sonnenblume, Phacelia, Alexandrinerklee, Zottelwicke, Inkarnatklee, Blaue Lupine, Koriander, Malve, Perserklee, Saflor, Seradella. Zusammengestellt wird diese Mischung von der Imkerei Gerber aus Plüschow.

    Hier noch einige Worte von der Imkerei zum Saatgut:
    (Quelle: https://www.der-cremige.de/bienenweide-2/, Stand April, 2020)

    „Die Saatgutmischung „Gerbers Honigpflanzen“ erfüllt alle Anforderungen an eine zeitgemäße Saatgutmischung für unsere Bienen. Die Mischung ist Greeningkonform und vom Landwirtschaftsministerium M-V als Ansaatmischung für Blühflächen und Blühstreifen zugelassen, sowie für das Programm „Brachebegrünung mit Honigpflanzen“.“

    „Zuerst blüht der schnell wachsende Buchweizen, danach steigen Phacelia und Sonnenblumen mit ein. Das Ramtillkraut beginnt etwas später und blüht bis zum Frost. Das Ramtillkraut (Guizotia abyssinica) kennt noch nicht jeder. Die Bienen lieben diesen Korbblütler und es genügt eine Pflanze pro m². Im Herbst ziehen die Samen Wildvögel an. Die Leguminosen, Wicken, Inkarnatklee und Alexandrinerklee werden gern von den Bienen besucht und sorgen für die Stickstoffversorgung.“

  2. Kann auch mehrjähriges Saatgut eingesät werden?

    Das wäre theoretisch möglich. Im ersten Jahr ist der organisatorische Aufwand dafür allerdings noch zu groß. Wir streben es an, gemeinsam mit der Dörfergemeinschaft ein Modell zu erarbeiten, nachdem Patenschaften auf längeren Zeitraum bestehen. Dafür ist eine gewisse Verbindlichkeit der Paten vonnöten – wie eine Art Abo, dass bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gekündigt werden kann, und sich sonst automatisch verlängert. Es wäre natürlich für die Insekten, für die Flächen und für uns schön, wenn wir gewisse Flächen dauerhaft mit Bienenweide bestücken könnten.

  3. Wann wird eingesät?

    Je nach Wetterlage säen wir im April, bzw. im Mai ein.

  4. Werden die Flächen gedüngt? Wenn ja, womit?

    Die Flächen werden nicht gedüngt. Wir bereiten die Böden optimal auf ihre neue Aufgabe als Bienenweide vor. Alles Weitere machen Sonne, Regen, Wind und natürlich die Insekten.

  5. Was passiert mit den Flächen, wenn die Pflanzen verblüht sind?

    Die Flächen werden gemulcht und im darauf folgenden Jahr bei Wiedernutzung durch Patenschaften erneut mit Bienenweide bestellt.

  6. Werden auf den Flächen Herbizide eingesetzt?

    Wir setzen keine Herbizide ein.

  7. Bezieht der Landhof für die Flächen zusätzlich Fördermittel?

    Die verfügbaren Fördermittel für Bienenweiden haben wir schon ausgeschöpft. Für die Flächen, die durch die Patenschaften zur Bienenweide gemacht werden beziehen wir keinerlei Fördermittel.

 

Falls Ihr mitmachen möchtet, meldet euch einfach über das Formular an und wir setzen uns mit euch in Verbindung.

Bis jetzt konnten wir schon über 40 Paten/innen für insgesamt über 1,3 Hektar Bienenwiese gewinnen.

 

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